19.09.17

Konzert der Regensburger Domspatzen in Schönstatt-Vallendar

Im Herbst wird es ein außerordentliches musikalisches Highlight in Schönstatt/Vallendar geben: Der weltberühmte Knabenchor "Regensburger Domspatzen" gibt am Freitag, 20. Oktober 2017, ein Chorkonzert in der Pilgerkirche in Schönstatt. Das Konzert unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner beginnt um 19.30 Uhr. Der Chor wird u.a. Werke von Palestrina, J.S. Bach, Mendelssohn Bartholdy, Grieg und Duruflé zum Klingen bringen. Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen (Sparkasse Vallendar, Heerstraße 57, 56179 Vallendar und Pilgerzentrale Schönstatt, Am Marienberg 1, 56179 Vallendar) und an der Abendkasse zum Preis von 15 € (ermäßigt für Schüler und Studenten 10 €) erworben werden. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Gesamterlös des Benefizkonzertes wird der Fertigstellung des internationalen Schönstatt-Zentrums Belmonte in Rom zugutekommen.

02.09.17

Das war wirklich ein Fest der Begegnung!

Musiker Daniel Rodriguez, der angefragt war fürs Fest der Begegnung ohne Schönstatt vorher zu kennen, traf hier plötzlich seinen Freund, den er monatelang nicht mehr gesehen hatte. Dieser hatte das Urheiligtum besucht, als er die Klänge der Musik hörte und dann die Stimme von Daniel erkannte, der mit lateinamerikanischen Liedern die Gäste des internationalen Festes der Begegnung unterhielt. Daniel konnte es kaum glauben, hier seinen Freund wiederzusehen. „Das ist hier wirklich ein Fest der Begegnung! Der Ort hat „Magie“!“
Schon am Freitagabend feierten ca. 80 Unerschrockene bei lateinamerikanischen Rhythmen - trotz des feuchten Wetters – mit. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Flamenco – Gruppe „La Rosario“ aus Koblenz.
Am Sonntag belohnte uns der Himmel mit Sonnenschein und warmer Witterung. Viele der rund 600 Besucher des international-gestalteten Gottesdienstes ließen sich von dem afrikanischen Trommel-Rhythmus faszinieren und blieben auf dem Festgelände rund um das Pilgerhaus in Schönstatt. „Wie viele Länder sind heute hier vertreten? Letztes Jahr waren es 25 – sind es dieses Jahr mehr?“ so sprach das Moderatoren-Duo Isabelle und Dinho das Publikum an. Allein die Tanz- und Musikvorführungen gab ein buntes Bild von Internationalität: Afrikaner, Griechen, Ungarn, Bolivianer, Philippinos, Brasilianer, Syrer. Viele wurden aufmerksam auf den Wallfahrtsort Schönstatt. So hat die bolivianische Tanzgruppe einen Gast aus Mexiko mitgebracht. Diese Frau kannte Schönstatt aus ihrer Heimat und war mehr als erstaunt und überglücklich, am Ursprungsort „gelandet“ zu sein.
Für die Kinder gab es ein Mitmach-Programm mit Riesen-Seifenblasen, Kinderschminken und Reiten mit den Ponys vom Distelbergerhof aus Winningen.
Ein schöner Abschluss war die Prozession und das Gebet am Urheiligtum um den Frieden in der Welt. Pater Lothar Herter spendete den Segen und viele Teilnehmer empfingen gerne noch den persönlichen Einzelsegen.
Ein Dank gilt allen Helfern und Spendern, die das Fest möglich gemacht haben und allen Besuchern, die mit viel guter Laune das Fest bereicherten! Das internationale Fest der Begegnung wird jedes Jahr am 3. Wochenende im August gefeiert. Ein nächster Höhepunkt in Schönstatt ist die Traktorwallfahrt am Erntedankfest, 1. Oktober. Herzliche Einladung zum Gottesdienst in der Pilgerkirche um 10.30 Uhr mit anschließender Traktor-Segnung.


27.07.17

Internationales Flair rund ums Urheiligtum am Bündnistag im Juli

Internationales Flair rund ums Urheiligtum am Bündnistag im Juli 
„Die Fahnen, das Singen in verschiedenen Sprachen – das alles ist ein Erlebnis von weltweiter Verbundenheit“ – wurde von einem Teilnehmer seine Erlebnisse bei der Bündnisfeier am 18. Juli in Schönstatt zusammengefasst.
Verschiedene Gruppen und Nationalitäten nehmen an der Bündnisfeier teil: eine Busgruppe aus Polen, ca. 70 Teilnehmer der ersten französischen Wallfahrt mit ihrem Bischof Rey aus der Diözese Toulon, eine Gruppe aus Brasilien, die jungen Männer, die an der international Cen Führerschulung hier in Schönstatt teilnehmen, ca. 20 spanisch-sprechende Einzelgäste, die Schwestern aus Burundi, die zu einem Terziat in Schönstatt sind – und viele andere.
Pater Herter fragt in seiner Ansprache: „Was steht am Anfang Schönstatts? – Der Wunsch, Gottes Willen zu erfüllen! Gott wollte, dass Schönstatt entsteht. Gottes Willen suchen, erkennen und umsetzen – das nennen wir in Schönstatt „praktischer Vorsehungsglaube“. Haben wir Angst davor, dass Gott etwas will, das ich nicht will? Im Liebesbündnis bitten wir Maria, dass sie uns lehrt, dem Willen Gottes treu zu sein. Auf Gott hören – das geht besser, wenn wir es gemeinsam tun. Die Gottesmutter ist dabei!

Ein gesegneter Bündnistag! Davon zeugen auch die 25 Eintragungen im Bündnisbuch. Sie dokumentieren ein 25maliges JA zum Liebesbündnis mit der MTA, die Bereitschaft, den Willen Gottes zu suchen und zu erfüllen.








24.07.17

Du bist echt gold-wert!

 Unter diesem Motto standen die Royal Holidays, das sind die Ferienfreizeit-Tage für Mädchen im Pilgerhaus in Schönstatt. Das „Gold“ in sich und anderen zu suchen, seine „innere Prinzessin“ zu entdecken – das war der Grundton dieser Tage. „Die Spiele haben mir so gut gefallen“ – sagte eine Neunjährige. „Ich fands schön, dass wir miteinander in der Kapelle waren.“ – resümierte ein weiteres Mädchen. Neben Spielen und Katechesen standen Singen, Basteln, Tanzen und den Ort Schönstatt mit einer Photoralley erkunden, mit auf dem Programm.
Komm wir suchen deine innere Prinzessin!
Was es heißt, eine Prinzessin zu sein, führten die Mädchen in einem Auftritt den Eltern beim Abschlussnachmittag vor. „Wenn ich eine Prinzessin wär, wie wäre ich denn dann…?“ Neben schön, diszipliniert, reich fielen den Mädchen auch Eigenschaften ein wie: sozial, gläubig, mutig. Mit einer Photo-Show gaben die Mädchen Einblick in die einzelnen Programmpunkte und erzählten ihre Eindrücke.
„Danke- das war schön zu sehen, was die Mädchen in den letzten Tagen gemacht haben!“ – meinte eine Mutter beim Abschied.

Die Royal Holidays sind nun seit zwölf Jahren eine gut besuchte Veranstaltung der Pilgerzentrale gewesen. Um Synergieeffekte zu nutzen und ein weiteres Kommen auch über dem 12. Lebensjahr hinaus zu ermöglichen, laden wir die Mädchen der Royal Holidays in Zukunft zu den Ferienfreizeiten der Schönstattbewegung Mädchen/Junge Frauen ins Haus Sonnenau ein, das nur 100 Meter entfernt vom Pilgerhaus liegt. Die nächste Ferienfreizeit für 9-12jährige Mädchen findet dort vom 31. Juli – 4. August statt. Informationen und Anmeldung bei Sr. M. Theresita, mailto: trier@schoenstattmjf.de, Tel. 0261/65061141. 






22.06.17

„Diesen Tag hat mir Gott geschenkt!“ - Fronleichnamsfest in Schönstatt

Eine Schwester aus Nigeria sagt: „Diesen Tag hat mir Gott geschenkt!“ Herr S. aus Kisslegg im Allgäu, der jetzt in der Seniorenresidenz Humboldthöhe in Vallendar lebt, bemerkt spontan: „Das ist die schönste, größte und frömmste Fronleichnamsprozession, die ich in 88 Jahren erlebt habe!“
1200 Besucher bezeugen im Mitgehen bei der Prozession auf Berg Schönstatt, dass ihnen ihr katholischer Glaube wichtig ist. Alles an diesem Tag stimmt: Das schöne, aber nicht zu heiße Wetter, die festliche Musik der Blaskapelle Niederwerth, die gute Organisation des Ablaufs, die aufrüttelnde Predigt des Hauptzelebranten Dr. Christian Löhr, die schöne, frohe Atmosphäre – und nicht zuletzt die aufwändig gestalteten fünf großen Blumenteppiche.

Schon Tage vorher fahren Schönstätter Marienschwestern mit einigen Helfern die Umgebung ab, um nach Blumen zu suchen. Sehr dankbar sind sie für private Spender, die ihre Gärten zur Verfügung gestellt haben. Am Samstagnachmittag geht dann das konkrete Legen der Blumenteppiche los. Gut 50 Helfer kommen – manche den ganzen Nachmittag, manche eine kleine Weile. Eine Familie aus Koblenz verlegt den Kindergeburtstag dorthin: Mit Begeisterung legen die Kinder Blumen-Ornamente auf den Weg, wo später die Monstranz getragen wird. Die Motive der Blumenteppiche greifen Aspekte des Themas auf: „Er kam hinzu und ging mit ihnen“. Dieses Wort aus dem Emmaus-Evangelium ist gleichzeitig auch Leitwort der deutschen Schönstattbewegung in diesem Jahr.

Viele Besucher der Prozession verbinden damit eine eigene Tradition. Ein Ehepaar aus Metternich macht zum Beispiel bewusst den Fußweg vom Tal auf Berg Schönstatt. Zwei Brüder aus dem Saarland kommen jedes Jahr, um die Tradition ihrer Mutter fortzuführen. Eine andere Besucherin sagt:  „Wir kommen aus Oberfell an der Mosel – mindestens 10 Leute sind aus unserem Ort da!“ Sechzig Fahnenträger geben ein feierliches Bild. Für die Kinder sind kleinere Fähnchen oder Körbchen mit Blüten gerichtet, die vor dem Allerheiligsten gestreut werden. Am dritten Altar hält Sr. Mariette eine Kinderkatechese und gut 20 Kinder sind eifrig dabei. Sie erfahren, dass jeder von uns eine kleine Monstranz ist, denn Jesus ist immer bei uns in unserem Herzen.

Viele Teilnehmer bleiben gerne länger am Ort und nehmen das Angebot an, in Schönstatt zu Mittag zu essen. Auch nachmittags ist Berg Schönstatt noch voll von Menschen: Rund 300 kommen, um die Blumenteppiche anzuschauen und an einer eucharistischen Andacht teilzunehmen oder – wie dieses Jahr erstmals – in der Anbetungskirche vor dem Allerheiligsten zu verweilen und den Anbetungsliedern zuzuhören, die das Vocal Ensemble der Marienschwestern über eine Stunde lang singt. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, hat am Nachmittag im Pilgerhaus die Möglichkeit, eine Photo-Präsentation von den Ereignissen des Tages, vor allem aber von den Blumenteppichen, anzuschauen.

„Das war für uns alle wieder ein schönes Glaubenserlebnis!“ – so fasst eine Besucherin den Tag zusammen. Immer wieder gibt es während des Jahres Gelegenheit, nach Schönstatt zu kommen, so zum Beispiel am Fest Maria Himmelfahrt zum Gottesdienst mit Kräuterweihe um 10.30 Uhr in der Pilgerkirche und zur Marienfeier am Nachmittag. Vom 19. – 20. August findet das internationale Fest der Begegnung statt mit einem bunten Musik- und Tanzprogramm, mit Ponyreiten und einem international gestalteten Gottesdienst.





13.06.17

Treffen für Frauen - mit Austausch, Frühstück und Impuls

am Samstag, den 17. Juni 2017 im Pilgerhaus, Schönstatt
Dem Alltag für eine kurze Zeit entfliehen, sich Zeit nehmen für anregende Gespräche, über sich selbst nachdenken, der Seele etwas Gutes tun, das alles ist möglich bei den morgendlichen Treffen für Frauen.
Was mich wirklich glücklich macht
Glück ist mehr als ein Gefühl. Jeder wünscht sich das Glück, die Zufriedenheit, ein gutes Leben. Was gehört dazu, um wirklich glücklich zu sein? Finden wir einen einfachen Weg zum Glück?
Es gibt ein gutes Frühstück, interessante Impulse und Austausch miteinander – jeweils von 9.00 Uhr bis 11.30 Uhr.
Herzliche Einladung an alle, die sich gerne zu Lebens- und Glaubensfragen austauschen möchten.
Um Anmeldung wird gebeten:

Pilgerzentrale Schönstatt, Tel. 0261/962640, kontakt@schoenstatt-info.de, www.wallfahrt-schoenstatt.de

Feier des Fronleichnamsfestes in Schönstatt - SONNTAG, 18. Juni 2017

Ein besonderes Erlebnis für Besucher aus aller Welt
Jedes Jahr neu sind die Blumenteppiche auf Berg Schönstatt eine Attraktion. Mehr als 1500 Besucher werden erwartet, die Berg Schönstatt in großer Blumenpracht erleben. Es sind Pilger aus aller Welt dabei, polnischsprachige Familien aus Deutschland, Tagungsteilnehmer, Tageswallfahrer aus vielen Gegenden Deutschlands und viele aus Vallendar und der Umgebung.
Am Vormittag ist nach der festlichen Eucharistiefeier in der Anbetungskirche die Prozession.
In zahlreichen Motiven wird der Glaube an die Gegenwart Jesu Christi ausgedrückt.
Glaube wird hier sehbar, fotografierbar. Viele der Besucher fangen mit ihren Digitalkameras bis in den Abend hinein die Blumenmotive ein und halten die Erinnerungen fest. Die Blumenteppiche bilden richtige Kunstwerke. Sie alle werden schon Wochen vor der Prozession von Schwestern und Künstlern entworfen. Die Symbole werden gezeichnet, die Motive übertragen und mit Blüten gelegt.
Beim Blütensammeln gibt es viele Helfer, die aus ihren heimischen Gärten manche Blume vorbeibringen. Am Freitag und Samstagmorgen werden auf den Straßen und Wegen auf Berg Schönstatt die näheren Vorbereitungen getroffen, die genauen Plätze für die Blumenteppiche bestimmt, die Helfer eingeteilt. Dann ist es soweit: die Motive bekommen ihren Platz, werden mit Torf und Blumen belegt.
Am Samstag, ab 14.00 Uhr, können alle mithelfen, die Blütenteppiche zu legen. Herzliche Einladung auch in diesem Jahr: Samstag, den 17. Juni  geht es richtig los: Blüten legen und zu echten Kunstwerken auf den Straßen Schönstatts beitragen. Wer Blüten vorbeibringen möchte: Fon 0261/6404361
„Er kam hinzu und ging mit ihnen.“ (Lk 24,15)



























Samstag, 17. Juni 2017
14.00 bis 18.00            Einladung zum Legen der Blumenteppiche auf Berg Schönstatt

Sonntag, 18. Juni 2017 – Fronleichnamstag in Schönstatt
08.30                     Festliche Eucharistiefeier, Anbetungskirche
09.45                     Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt
11.45                     Festliche Eucharistiefeier, Anbetungskirche
Mittagessen im Pilgerhaus möglich.
Am Nachmittag:
14.00                     Meditation im Heiligtum/Berg Schönstatt
15.00                     Eucharistische Andacht vor dem Schulungsheim
15.30 – 17.30     Beichtgelegenheit, Beichtkapelle der Anbetungskirche
16:30-17:30        Anbetungslieder, Eucharistischer Segen / Anbetungskirche
Im Tal Schönstatt:
10.30                     Eucharistiefeier, Pilgerkirche Schönstatt
ab 14:30               Präsentation Fronleichnamsprozession / Pilgerhaus
18:00                     Heilige Messe / Pilgerkirche
19:30                     Bündnismesse / Pilgerkirche

Anschauen der zahlreichen Blumenteppiche ist auch am Nachmittag auf Berg Schönstatt möglich.
In der Cafeteria werden Kaffee und Kuchen angeboten, ebenso im Pilgerhaus.
Das Pater-Kentenich-Haus ist bis 17.00 Uhr geöffnet.

Informationen – auch Quartiervermittlung bei längerem Aufenthalt:
Pilgerzentrale Schönstatt, Am Marienberg 1, 56179 Vallendar; Fon 0261/962640

E-Mail: kontakt@schoenstatt-info.de; www.wallfahrt-schoenstatt.de




08.06.17

Neue Horizonte erFAHREN – 13. Biker-Wallfahrt nach Schönstatt

Unter diesem Motto trafen sich am Wochenende rund 100 Biker in Schönstatt. „Ich glaube nicht an Gott“ – sagt ein Teilnehmer – „aber zum Motorradgottesdienst und zur Segnung der Motorräder, da muss ich einfach hin“.
Die Wallfahrt begann Samstagnachmittag bei wunderbarem sonnigem Wetter. 50 Biker nahmen an der Ausfahrt teil, ließen sich mit einem Segen aussenden und kehrten nach rund 2 Stunden zum Urheiligtum zurück, wo man sich nach einem kurzen gemeinsamen Gebet den Einzelsegen spenden lassen konnte.

Bei der Abendgestaltung mit lustigen Spielen an den einzelnen Tischen gab es viel zu lachen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die „Motorrad-Kunstwerke“ aus Zeitungspapier, die gemeinschaftlich angefertigt wurden. Ein Teilnehmer beschrieb seine Eindrücke des Tages: „Wenn ich hierher komme, ist das wie ein heimkommen. Man gehört sofort dazu. Alles ist so familiär.“
„Die Spiele haben mir besonders gut gefallen!“ – meinte eine junge Frau, die zum ersten Mal da war. Bei Live-Musik von Lutz Neeb klang der Abend am Lagerfeuer aus.
Extra zum Gottesdienst am Sonntag kamen noch viele Biker dazu. In der Predigt deutete Pfarrer Stefan Schaaf – selbst begeisterter Biker und Mit-Initiator der Biker-Wallfahrt – das Motto des Wochenendes „Neue Horizonte erFAHREN“ aus: „Wann haben Sie das letzte Mal etwas zum ersten Mal erlebt?“ Neue Erfahrungen öffnen den Horizont, öffnen auch den Blick auf Gott. Pater Josef Kentenich, der Gründer des internationalen Schönstattwerkes, hat immer den Gott des Lebens gekündet, der uns begegnet in Ereignissen, in Personen – in jeder neuen Erfahrung. „Neue Horizonte – das ist da, wo das Leben Qualität gewinnt. Und manchmal verändert etwas, was zum ersten Mal geschieht, sogar unser Leben, z.B. wenn man zum ersten Mal zur Motorradwallfahrt nach Schönstatt kommt!“
Nach der Motorradwallfahrt ist vor der Motorradwallfahrt. Die nächste findet wieder nach dem Wochenende von Christi – Himmelfahrt, vom 12. – 13. Mai 2018, statt! 

Wer nicht so lange warten kann, um Schönstatt wieder zu besuchen, ist herzlich eingeladen zum Fronleichnamsfest in Schönstatt, am Sonntag nach Fronleichnam, den 18. Juni 2017. Um 9.45 Uhr beginnt die Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt, um 11.45 Uhr der Festgottesdienst in der Anbetungskirche.







24.05.17

Glauben miteinander teilen – Wallfahrt nach Schönstatt begeistert

Am Sonntag, den 21. Mai 2017, wallfahrteten mehr als 200 Pilger mit Bussen aus der Diözese Trier nach Schönstatt. Etwa 200 Pilger reisten zusätzlich privat mit Pkw an und feierten an diesem strahlenden Morgen den Pilgergottesdienst in der Pilgerkirche mit. Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der erlebten Veränderung und des Aufbruchs in Kirche und Gesellschaft. Das Motto der Wallfahrt „Er – Jesus - kam hinzu und ging mit ihnen“, (Lk 24,15) wurde durch die erlebte Glaubensfreude zur lebendigen Erfahrung.

Pater Lothar Herter, neuer Wallfahrtsleiter in Schönstatt, hieß die Pilger sehr herzlich willkommen. In seiner Ansprache ermutigte er sie, sich gegenseitig im Glauben zu bestärken. Wie die Emmausjünger sollten sie miteinander über das sprechen, was sie beschäftigt und sich der Erfahrung öffnen: Der Herr ist auferstanden. Er geht mit.

Der kleine Pilgerweg zum Urheiligtum bestärkte die Pilger, alle Wege des Lebens mit Jesus zu gehen. Auch wenn Hoffnungen zunichte gemacht, das Leben einem übel mitgespielt hat: Jesus kommt hinzu. Beeindruckend bebilderten Lebenszeugnisse diese Erfahrung. Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen – Hilfe für schwangere Frauen“ berichtete von Enttäuschung und Leid, das vielfach mit einer ungewollten Schwangerschaft verbunden ist. Die Mitarbeiter von Lichtzeichen verstehen sich als Wegbegleiter, die wie Jesus an die Seite derer treten, die Hilfe brauchen.
Am Urheiligtum, der Gnadenkapelle in Schönstatt, konnten die Pilger loslassen: die Anstrengungen des Alltags, das Unerledigte, die Sorgen. Die Zeit dort wurde zur Intensivzeit der Begegnung mit Gott und der Gottesmutter. Berührend war für viele Pilger der Einzelsegen und die Zusage: Du bist nicht allein auf deinem Lebensweg.
Den Abschluss des Wallfahrtstages gestalteten die Pilger in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt. An der Grabstätte von Pater Kentenich, dem Gründer der Schönstattbewegung, erfuhren sie von seinem Mitgehen mit den Menschen. Das Wort an dem Ort seines Sterbens „Heimwärts zum Vater geht unser Weg“, wirkte wie ein Zielwort für das eigene Leben: An der Hand Mariens, in Jesu Begleitung geht der Pilgerweg des Lebens heimwärts zum Dreifaltigen Gott.
Mit Impulsen beschenkt und geistlich gestärkt fuhren die Pilger am Abend nach Hause. Manche nahmen schon auf der Heimreise den nächsten Schönstatt-Wallfahrtstermin in Blick. Am Sonntag, den 18. Juni wird in Schönstatt Fronleichnam gefeiert, mit kunstvollen Blumenteppichen und Pilgern aus vielen Ländern.
Weitere Informationen: Pilgerzentrale Schönstatt, Tel. 0261-962640, www.wallfahrt-schoenstatt.de

Das Urheiligtum, die kleine Marienkapelle im Tal Schönstatt bei Vallendar am Rhein, wurde am 18. Oktober 1914 zur Gnadenstätte. Dort hat sich Maria auf die Einladung von Pater Kentenich und der jungen Pallottinerstudenten niedergelassen. Inmitten des Krieges fanden junge Menschen an diesem Ort Orientierung und Sicherheit. Im Liebesbündnis mit Maria fanden sie Kraft, ihren Weg der Selbsterziehung und Heiligkeit zu gehen. Heute ist diese Stätte ein internationaler Wallfahrtsort, zu dem Menschen aus der ganzen Welt pilgern.